AMV Neufeld 


Vom einfachen Ensemble zum symphonischen Blasorchester - eine Neufelder Erfolgsgeschichte 


Begonnen hat die Geschichte des Arbeitermusikvereins mit einem kleinen Ensemble, dessen erster Kapellmeister eine Dame, nämlich Edith Hasler, war. Damals, im Jahre 1946, setzte sich die Truppe aus Gitarre, Harmonika, Schlagzeug und Geige zusammen. 1947 wurde aus der bescheidenen Spielgemeinschaft ein richtiges Orchester, nämlich ein Streichorchester, das sich die „Sozialistische Jugendkapelle“ nannte und von Kapellmeister Josef Sveda geleitet wurde. Damals wurde der Grundstein für das heutige symphonische Blasorchester gelegt. 1950 hieß die Gruppe bereits Jugendorchester Neufeld und fünf Jahre später wurde daraus das NTO (= Neufelder Tanz- und Unterhaltungsorchester).

Ende der Fünfzigerjahre schlossen sich die Neufelder Musiker mit dem Musikverein Rust zusammen. Es entstand ein 45 Mann starkes Orchester, genannt „Burgenländische Trachtenkapelle“. Kapellmeister, Josef Sveda, schaffte es 1959 sogar, die Truppe für die Spielsaison der Seefestspiele Mörbisch und den damals aufgeführten „Zigeunerbaron“ zu verpflichten. Und noch heute verbindet den Musikverein Rust und den AMV Neufeld eine enge Freundschaft.

Der Name „Erster Burgenländischer Arbeitermusikverein Neufeld“ wurde am 28. Mai 1963 geboren. Zunächst leitete Prof. Franz Schitzhofer die Kapelle, die aber bald Richard Hoffmann übernahm. Ab 1972 war Hermann Balasko Kapellmeister. 1978 übernahm Johann Hausl die Leitung der Kapelle und übergab diese ab 1994 an Ewald Perner. Von 1996 bis 1998 war Josef Vocitko Kapellmeister. Der jetzige musikalische Leiter, Mag. Richard Hirschler, übernahm 1998 die Funktion des Kapellmeisters und gab die Jugendarbeit kurz darauf an Mag. Christina Wallner ab. Die Bedeutung der Nachwuchsförderung stieg seitdem enorm an. 2012 übernahm Rebecca Hirschler (vormals Hornyik) das Jugendreferat, Mag. Christina Wallner behielt weiterhin die Leitung des Jugendorchesters des AMV, der Mini Musica. Seit 6. Jänner 2014 ist Mag. Christina Wallner außerdem Obfrau des Musikvereins. Nach 20 Jahren legte Mag.Richard Hirschler die Funktion des Kapellmeisters nieder und Mag.Christina Wallner wurde erste AMV Kapellmeisterin. Seit Jänner 2019 hat Davide de Ferrari die Stelle als Kapellmeister des AMV eingenommen.

Heute zählt der Arbeitermusikverein Neufeld stattliche 43 Männer und Frauen, wobei sich der männliche und weibliche Anteil etwa die Waage halten.


AMV unter neuer Führung


Bei der ordentlichen Generalversammlung des AMV am Donnerstag, den 08. Februar 2018 wurde Johannes Hadl einstimmig zum neuen Obmann des AMV gewählt.
Seitens der Stadtgemeinde Neufeld/L. waren Bürgermeister Michael Lampel und Vizebürgermeisterin Johanna Auer anwesend.
Bgm. Lampel bedankte sich beim gesamten Verein für die hervorragende Arbeit; der AMV habe sich durch seine musikalische Qualität weit über die Grenzen Neufelds hinaus einen Namen gemacht und leistet seit vielen Jahren einen äußerst wertvollen und umfangreichen  Beitrag zur Förderung der Jugend, der Kunst und der Musik.
Johannes Hadl tritt die Nachfolge von Mag. Christina Wallner an, die sich nach langjährigem Dienst in den verschiedensten Vorstandsfunktionen dazu entschieden hat, zukünftig etwas kürzer zu treten und sich "nur mehr" dem Musizieren zu widmen.
DANKE Christina für deine hervorragende Arbeit und deinen Einsatz für den Verein, der durch deine Tätigkeit als Musiklehrerin sicherlich auch ohne Vorstandsfunktion ungebrochen sein wird.



Statuten des Burgenländischen Arbeitermusikvereins Neufeld an der Leitha



§ 1: Name, Sitz und Tätigkeitsbereich



(1) Der Verein führt den Namen „Burgenländischer Arbeitermusikverein Neufeld an der Leitha“.



(2) Er hat seinen Sitz in 2491, Neufeld an der Leitha und erstreckt seine Tätigkeit auf die ganze Welt.



(3) Der Errichtung von Zweigvereinen ist nicht beabsichtigt.



§ 2: Zweck



Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt die Erhaltung und Förderung der Ortsblasmusik, die Pflege der traditionellen, österreichischen sowie modernen und symphonischen Blasmusik, die Pflege jeglichen Musizierens und die Pflege des Brauchtums.



§ 3: Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks



(1) Der Vereinszweck soll durch die in Abs. 2 und 3 angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden.



(2) Als ideelle Mittel dienen



  1. Heranbildung von JungmusikerInnen
  2. Bereitstellung eines geeigneten Probelokals
  3. Laufende Proben
  4. Durchführung von Konzerten, Vorträgen, usw.
  5. Abhaltung von Musikfesten und Teilnahme an Musiktreffen
  6. Teilnahme an den Veranstaltungen des Blasmusikverbandes, wie Kurse, Seminare, Wertungsspiele usw.
  7. Pflege der Kameradschaft
  8. Verbindung mit Vereinen gleicher oder ähnlicher Ziele
  9. Versammlungen und Besprechungen
  10. Mitwirkung bei Veranstaltungen Dritter



(3) Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch



  1. Einnahmen aus eigenen Veranstaltungen und Veranstaltungen Dritter
  2. Mitgliedsbeiträge unterstützender Mitglieder
  3. Spenden, Subventionen, Vermächtnisse, Sammlungen und sonstige Zuwendungen



§ 4: Arten der Mitgliedschaft



(1) Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche, außerordentliche und Ehrenmitglieder.



(2) Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen. Außerordentliche sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlungen eines Mitgliedsbeitrags fördern. Ehrenmitglieder sind Personen, die hiezu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden.



§ 5: Erwerb der Mitgliedschaft



(1) Mitglieder des Vereins können alle physischen und juristischen Personen sowie rechtsfähige Personengesellschaften sein.



(2) Die Aufnahme von ordentlichen Mitgliedern erfolgt durch den Vereinsvorstand im Einvernehmen mit dem musikalischen Leiter. Als Grundlage dient zumindest das Erreichen der ersten Übertrittsprüfung an einer Musikschule oder das Jungmusikerleistungsabzeichen in Bronze. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.



(3) Über die Aufnahme außerordentlicher Mitgleider entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden. Außerordentliche Mitglieder müssen den von der Generalversammlung festgesetzten jährlichen Beitrag leisten. Dieser Beitrag soll eine finanzielle Unterstützung des Vereins sein, ohne dass dem Verein daraus Verpflichtungen entstehen.



(4) Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstands durch die Generalversammlung.



§ 6: Beendigung der Mitgliedschaft



(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, bei juristischen Personen und rechtsfähigen Personengesellschaften durch Verlust der Rechtspersönlichkeit, durch freiwilligen Austritt und durch Ausschluss.



(2) Der Austritt kann jederzeit erfolgen.



(3) Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden. Das Mitglied muss über den Ausschluss schriftlich verständigt werden.



(4) Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den in Abs. 3 genannten Gründen von der Generalversammlung über Antrag des Vorstands beschlossen werden.



§ 7: Rechte und Pflichten der Mitglieder



(1) Die ordentlichen Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht stehen nur den ordentlichen Mitgliedern und den Ehrenmitgliedern zu. Außerordentlichen Mitgliedern steht das passive Wahlrecht zu.



(2) Jedes Mitglied ist berechtigt, vom Vorstand die Ausfolgung der Statuten zu verlangen.



(3) Mindestens ein Zehntel der ordentlichen Mitglieder und Ehrenmitglieder kann vom Vorstand die Einberufung einer Generalversammlung verlangen. 



(4) Die Mitglieder sind in jeder Generalversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit und finanzielle Gebarung des Vereins zu informieren. Wenn mindestens ein Zehntel der ordentlichen Mitglieder und Ehrenmitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangt, hat der Vorstand den betreffenden Mitgliedern eine solche Information auch sonst binnen vier Wochen zu geben.



(5) Die ordentlichen Mitglieder und Ehrenmitglieder sind vom Vorstand über den geprüften Rechnungsabschluss (Rechnungslegung) zu informieren. Geschieht dies in der Generalversammlung, sind die RechnungsprüferInnen einzubinden.



(6) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung des Mitgliedsbeitrags in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet. Die ordentlichen Mitglieder sowie die Ehrenmitglieder sind von jeder Beitragsleistung befreit. Die ordentlichen Mitglieder sind verpflichtet, zu den Proben und Aufführungen pünktlich zu erscheinen, den musikalischen Leiter in seinen Bestrebungen tatkräftig zu unterstützen und mit allen MusikerInnen Kameradschaft zu halten. Sie haben die ihnen vom Verein anvertrauten Instrumente, Trachten usw. in sauberem und gutem Zustand zu erhalten.



§ 8: Vereinsorgane



Organe des Vereins sind die Generalversammlung (§§ 9 und 10), der Vorstand (§§ 11 bis 13), die RechnungsprüferInnen (§ 14) und das Schiedsgericht (§ 15).



§ 9: Generalversammlung



(1) Die Generalversammlung ist die „Mitgliedersammlung“ im Sinne des Vereinsgesetztes 2002. Eine ordentliche Generalversammlung findet alle zwei Jahre statt.



(2) Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf



  1. Beschluss des Vorstands oder der ordentlichen Generalversammlung
  2. schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der ordentlichen Mitglieder und Ehrenmitglieder
  3. Verlangen der RechnungsprüferInnen (§ 21 Abs. 5 erster Satz VereinsG)
  4. Beschluss der/eines Rechnungsprüfer/s (§ 21 Abs 5 zweiter Satz VeeinsG, § 11 Abs. 2 dritter Satz dieser Statuten)
  5. Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators (§ 11 Abs. 2 letzter Satz dieser Statuten)



binnen vier Wochen statt.



(3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle ordentlichen Mitglieder und Ehrenmitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekanntgegebene Fax-Nummer oder E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Abs. 1 und Abs. 2 lit. a – c), durch die/einen Rechnungsprüfer (Abs. 2 lit. d) oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator (Abs. 2 lit. d).



(4) Anträge zur Generalversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail einzureichen.



(5) Gültige Beschlüsse – ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung – können nur zur Tagesordnung gefasst werden.



(6) Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Jedes ordentliche Mitglied und Ehrenmitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.



(7) Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig.



(8) Die Wahlen und die Beschlussfassung in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.



(9) Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der/die Obmann/Obfrau, in dessen/deren Verhinderung sein/e/ihr/e Stellvertreter/in. Wenn auch diese/r verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.



§ 10: Aufgaben der Generalversammlung



Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:



  1. Beschlussfassung über den Voranschlag
  2. Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses unter Einbindung der RechnungsprüferInnen
  3. Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen RechnungsprüferInnen und Verein
  4. Entlastung des Vorstands
  5. Festsetzung der Mitgliedsbeiträge für außerordentliche Mitglieder
  6. Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft
  7. Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins
  8. Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen



§ 11: Vorstand



(1) Der Vorstand besteht aus mindestens vier Mitgliedern (Obmann/Obfrau), Schriftführer/in sowie Kassier/in, weiters musikalischem Leiter, eventuellen Stellvertretern und Beiräten.



(2) Der Vorstand wird von der Generalsammlung gewählt. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstands einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.



(3) Die Funktionsperiode des Vorstands beträgt zwei Jahre; Wiederwahl ist möglich. Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben.



(4) Der Vorstand wird vom Obmann/von der Obfrau, bei Verhinderung von seinem/seiner/ihrem/ihrer Stellvertreter/in schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch diese/r auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.



(5) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder anwesend ist.



(6) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des/der Vorsitzenden den Ausschlag.



(7) Den Vorsitz führt der/die Obmann/Obfrau, bei Verhinderung sein/e/ihr/e Stellvertreter/in. Ist auch diese/r verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied oder jenem Vorstandsmitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder mehrheitlich dazu bestimmen.



(8) Außer durch den Tod oder Ablauf der Funktionsperiode (Abs. 3) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitglieds durch Enthebung (Abs. 9) und Rücktritt (Abs. 10).



(9) Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstands bzw. Vorstandsmitglieds in Kraft.



(10) Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands an die Generalversammlung zu richten, Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung (Abs. 2) eines Nachfolgers wirksam.



§ 12: Aufgaben des Vorstands



Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist das „Leitungsorgan“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:



  1. Einrichtung eines den Anforderungen des Vereins entsprechenden Rechnungswesens mit laufender Aufzeichnung der Einnahmen/Ausgaben und Führung eines Vermögensverzeichnisses als Mindesterfordernis
  2. Erstellung des Jahresvoranschlags, des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses
  3. Vorbereitung und Einberufung der Generalversammlung in den Fällen des § 9 Abs. 1 und Abs. 2 lit. a – c dieser Statuten
  4. Information der Vereinsmitglieder über die Vereinstätigkeit, die Vereinsgebarung und den geprüften Rechnungsabschluss
  5. Verwaltung des Vereinsvermögens
  6. Aufnahme und Ausschluss von ordentlichen und außerordentlichen Vereinsmitgliedern
  7. Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereins



§ 13: Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder



(1) Der/die Obmann/Obfrau führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Der/die Schriftführer/in unterstützt den/die Obmann/Obfrau bei der Führung der Vereinsgeschäfte.



(2) Der/die Obmann/Obfrau vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des/der Obmanns/Obfrau und des Schriftführers/der Schriftführerin, in Geldangelegenheiten (vermögenswerte Dispositionen) des/der Obmanns/Obfrau und des Kassiers/der Kassierin. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen der Zustimmung eines anderen Vorstandsmitglieds.



(3) Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu zeichnen, können ausschließlich von den in Abs. 2 genannten Vorstandsmitgliedern erteilt werden.



(4) Bei Gefahr im Verzug ist er/die Obmann/Obfrau berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstands fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; im Innenverhältnis bedürfen diese jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.



(5) Der/die Obman/Obfrau führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand.



(6) Der/die Schriftführer/in führt die Protokolle der Generalversammlung und des Vorstands.



(7) Der/die Kassier/in ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich.



(8) Im Fall der Verhinderung treten an die Stelle des/der Obmanns/Obfrau, des Schriftführers/der Schriftführerin oder des Kassiers/der Kassierin ihre Stellvertreter/innen.



(9) Dem musikalischen Leiter obliegen die Aufgaben auf rein musikalischem Gebiet. Er hat für die Aus- und Weiterbildung der MusikerInnen zu sorgen und ist für die musikalische Gestaltung aller Veranstaltungen und Auftritte der Kapelle verantwortlich.



§ 14: RechnungsprüferInnen



(1) Zwei RechnungsprüferInnen werden von der Generalversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die RechnungsprüferInnen dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.



(2) Den RechnungsprüferInnen obliegt die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel. Der Vorstand hat den RechnungsprüferInnen die erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Die RechnungsprüferInnen haben dem Vorstand über das Ergebnis der Prüfung zu berichten.



(3) Rechtsgeschäfte zwischen RechnungsprüferInnen und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Generalversammlung. Im Übrigen gelten für die RechnungsprüferInnen die Bestimmungen des § 11 Abs. 8 bis 10 sinngemäß.



§ 15: Schiedsgericht



(1) Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht berufen. Es ist eine „Schlichtungseinrichtung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach den §§ 577 ff ZPO.



(2) Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum/zur Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.



(3) Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung nach Gewährung beiderseitigen Gehörs bei Anwesenheit all seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.



§ 16: Freiwillige Auflösung des Vereins



(1) Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer Generalversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.



(2) Im Falle der Auflösung des Vereins ist das vorhandene Vermögen der Gemeinde mit der Auflage zu übergeben, dieses so lange zu verwalten, bis sich ein neuer Verein mit gleichen oder ähnlichen Zielen bildet, dem dann das Vermögen zu übertragen ist. Bildet sich innerhalb von zehn Jahren nach Auflösung des Vereins kein solcher Verein, ist das vorhandene Vermögen gemeinnützigen Zwecken zuzuführen. Ist die Gemeinde nicht bereit, diese Auflage zu erfüllen, hat der letzte Obmann das Vermögen gemeinnützigen oder mildtätigen Zwecken zuzuführen.

Ich bin erfahren, verlässlich sowie jederzeit auf gute Ergebnisse fokussiert und weiß es zu schätzen, mit großartigen Kunden zusammenzuarbeiten.

Hier könntest du dich kurz vorstellen und erklären, was du tust. Was macht dich besonders, und wie kannst du deinen Kunden helfen? Das muss gar nicht lang sein. Eigentlich ist es sogar eine gute Idee, den Text möglichst kurz zu halten, weil die meisten Leute nicht viel auf Bildschirmen lesen möchten.